Was ist eine WAA?

Das Kürzel 'WAA' steht für Wiederaufarbeitungsanlage. In der WAA im bayrischen  Wackersdorf (deren geplantern Bau übrigens zur Grndung der PLAGE führte - s. geschichte) sollten die verbrauchten Brennstäbe aus den Atomkraftwerken zusammenkommen - das Radioaktivste, was auf der Weit erzeugt wird.

Aus dem ursprünglichen Brennstoff Uran sind im Reaktor unzählige künstliche radioaktive Elemente entstanden. In einer WAA werden sie aus den Brennstäben gelöst und damit noch viel schwieriger handhabbar; vor allem die radioaktiven Edelgase wie Krypton-85 sind nur mit immensem Aufwand zurückzuhalten und werden über den Abluftkamin massiv über weite Flächen verteilt.

Warum dann WAA?! Weil das Plutonium in den Brennstäben lockt. Daher auch der Name 'Plutoniumfabrik'. Abgetrennt, gedachte man das Plutonium (Pu) im angeblichen Reaktor der Zukunft, dem 'Schnellen Brüter' einzusetzen. Andere Möglichkeit: Verwendung als Bombenstoff. Atombombenstoff. Von den wenigen 'zivilen', 'industriellen' Wiederauf-arbeitungsanlagen der Welt dient jene in La Hague an der französischen Kanalküste seit langem auch diesem Zweck. Nur Frankreich, Rußland, Japan, Großbritannien halten noch an der zivilen WAA fest. Aber auch in Großbritannien und sogar in Frankreich sind Absetzbewegungen festzustellen.

PLAGE-Mitglied werden!

Wenn Sie mit unserer Arbeit zufrieden sind, unterstützen Sie uns als Mitglied! Auch über persönliche Mitarbeit freuen wir uns jederzeit!

Elfi-Gmachl-Stiftung
Atomfreie Zukunft

Die Stiftung wurde auf Initiative der PLAGE gegründet und fördert insbesondere Projekte zum Schutz vor ökologischen, gesundheitlichen und demokratiepolitischen Auswirkungen der Anwendung atomarer oder analoger Energien.

Schon umgeschalten auf Ökostrom?

Wenn nein - hier geht's zur einzigen Atomenergie-Alternative

Updating Nuclear Law

Nuclear research and nuclear industry have managed to grow and survive because of highly favourable structures found in international law and institutions. Therefore, PLAGE held the first international expert and NGO conference on that topic in autum 2005.