50 Jahre EURATOM - Pressekonferenz
17.01.2007
Pressekonferenz: 50 Jahre EURATOM sind genug! Anti-Atom-Organisationen fordern „Österreich raus aus EURATOM!“Datum: Mittwoch, 17. Jänner 2007
Zeit: 10:00 Uhr
Ort: Cafe Schottenring, Schottenring 19, 1010 Wien
Die zusammenfassende Presseaussendung nach der Pressekonferenz finden Sie im Download-Bereich rechts!
Ebenso ein Hintergrundbericht zu EURATOM und dem nicht-erscheinen der Presseaussendung!
Die Anti-Atom-Organisationen atomstopp_oberoesterreich, Greenpeace, Salzburger Plattform gegen Atomgefahren (PLAGE), GLOBAL 2000 und der Umweltdachverband starten 2007 Kampagnen für ein Ende der europäischen Atompolitik und den Ausstieg Österreichs aus dem EURATOM-Vertrag.
Durch den EURATOM-Vertrag (gegründet 1957 und seitdem nicht reformiert) wird die Stärkung der europäischen Atomindustrie vorangetrieben. Österreich zahlt als Zwangsmitglied bei EURATOM den Ausbau der europäischen Atomindustrie mit. Jährlich mehr als 40 Millionen Euro an österreichischen Steuergeldern werden der Atomindustrie zugeschossen. Tendenz steigend!
Aufgrund des Völkerrechts besteht die Möglichkeit, einseitig aus dem EURATOM-Vertrag auszusteigen, ohne die Mitgliedschaft in der Europäischen Union deshalb aufzugeben, wie Gutachten bestätigen!
Als Grundessenz einer glaubwürdigen österreichischen Anti-Atom-Politik verlangen die Anti-Atom-Organisationen den Ausstieg Österreichs aus EURATOM!
Teilnehmer der Pressekonferenz:
Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich
Patricia Lorenz, FoE Europe/GLOBAL 2000
Erwin Mayer, Atomexperte von Greenpeace
Heinz Stockinger, Obmann der Salzburger Plattform gegen Atomgefahren
Gerhard Heilingbrunner, Präsident Umweltdachverband
Michael Geistlinger, Professor für Völkerrecht der Universität Salzburg
