Unabhängigkeit der WHO
10.04.2008

Dauer-Mahnwache
gegen WHO-Knebelung durch IAEO -In der UNO hat die Atomlobby beim Schutz der Gesundheit das Sagen
Bereits seit über einem halben Jahr hält eine Kette von « Wachposten » vor dem Sitz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf durch. Es geht darum, der Öffentlichkeit nach langem die Tatsache bewußtzumachen, daß am 28. Mai 1959 eine bis heute praktisch unbekannte Vereinbarung zwischen den beiden UNO-Agenturen WHO und IAEO (Internationale Atomenergiebehörde, auch IAEA) geschlossen wurde. Dieses Dokument stellt die Gesundheitsorganisation in allen Studien, Berichten usw., die mit Radioaktivität zu tun haben, unter die Vormundschaft der Atomorganisation.
Seit dem Tschernobyl-Tag 2007 stehen eine, zwei oder mehr Personen 10 Stunden pro Tag und 5 Tage pro Woche vor dem WHO-Gebäude. Sie haben sich bereits deutlich als Stachel im Fleisch der Verantwortlichen in der WHO und in den Schweizer Behörden erwiesen. Auf ihren Tafeln verlangen sie die Unabhängigkeit der WHO von der Internationalen Atomenergieorganisation, insbesondere in der Aufarbeitung der Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Die Aktion soll noch bis mindestens Oktober 2008 weitergeführt werden. Neben der persönlichen Teilnahme, die weiter entfernt Lebenden nur ausnahmsweise möglich wäre, steht neben breitem Bekanntmachen vor allem eine wichtige Begleitaktion auch Gruppen und Einzelnen anderswo offen: der Aufruf von Ärzten und anderen im Gesundheitsbereich Tätigen an den WHO-Generaldirektor Dr. Chan und an die Gesundheitsminister aller betroffenen Staaten, für die Trennung der unheiligen Allianz zwischen WHO und IAEO zu sorgen.
Sie können den „Aufruf der im Gesundheitsbereich Tätigen für die Unabhängigkeit der Weltgesundheits-Organisation“ hier ausdrucken.
Sie können ihn auch bei uns anfordern. Weil es stärker wirkt, sollte er vorzugsweise ausgedruckt, von jeweils 1 Berufsmediziner/in unterschrieben und an die Plattform gegen Atomgefahren, Nonntaler Hauptstr. 86, 5020 Salzburg geschickt werden.
