20 Jahre PLAGE (und kein bisschen…müde?)

Vor 20 Jahren kam der atomare Ungeist aus der Flasche: aus dem Tschernobyl-Reaktor. Aber knapp vor dem ukrainischen Super-GAU hatte sich der viel kleinere PLAGEGeist schon gegen ein Atomstaat-Vorhaben in Bayern zu sammeln begonnen: tatsächlich aus der Taufe gehoben wurde die PLAGE als "Überparteiliche Plattform gegen die WAA Wackersdorf" dann am 21. Mai 1986. Im Schoße des Naturschutzbundes und in dessen Räumlichkeiten im Schloß Arenberg untergebracht.

Ein eigener Verein wurde die Antiatom-Plattform erst 1993. An die 60 Organisationen, große und kleine, alte und neue, rote und schwarze, grüne und blaue, aus Parteien, Gewerkschaft, Kirche und viele bunte, ungebundene Gruppen beteiligten sich in der „Hoch-Zeit“: gebeutelt durch Tschernobyl, und weil die bayerische Atommüll-Wiederaufbereitungsanlage nah war.

In dieser Geburtstagsausgabe der PN können Sie wichtige Stationen der PLAGE-Arbeit nachlesen.

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Elfi-Gmachl-Stiftung
Atomfreie Zukunft

Die Stiftung wurde auf Initiative der PLAGE gegründet und fördert insbesondere Projekte zum Schutz vor ökologischen, gesundheitlichen und demokratiepolitischen Auswirkungen der Anwendung atomarer oder analoger Energien.

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Updating Nuclear Law

Nuclear research and nuclear industry have managed to grow and survive because of highly favourable structures found in international law and institutions. Therefore, PLAGE held the first international expert and NGO conference on that topic in autum 2005.