Siemensboykott

Fangen wir jetzt damit an Siemens-Produkte systematisch zu meiden. Machen wir wirtschaftlichen Druck, um den für Osterreich so wichtigen Ausstieg von Siemens aus der Atomenergie zu erreichen.

Warum ausgerechnet Siemens?
2,5 % der Siemens - Umsätze stammen (lt. Siemensangaben) aus dem Atomgeschäft. Nicht viel, wollte das Unternehmen die Sparte durch einen harmloseren Geschäftsbereich ersetzen. Aber viel zu viel, bedenkt man das unvorstellbare Gefährdungspotential, das sich hinter diesen 2,5 % verbirgt:

Siemens stellt zusammen mit den slowakischen Atombetreibern u.a. das AKW Mochovce fertig. Ein 'Modellprojekt für die Anhebung dieses russischen Reaktortyps auf westliche Sicherheitsstandards', wie Siemens (in Bezug auf den Sicherheitsstandard fälschlich) schreibt. Ein Modell, das dem Unternehmen die Türen zu vielen weiteren 'Rettungsaktionen' ähnlicher Art aufstoßen und die Kernenergienutzung bei unseren östlichen Nachbarn auf möglichst lange Zeit festschreiben würde.

Schaffen wir wirtschaftliche Gründe für einen Ausstieg aus der Atomenergie: Kaufen wir keine Siemens-Produkte mehr, bis das Unternehmen seine Atomgeschäfte unwiderruflich eingestellt hat!
'Wer mit der Atomtechnik nicht aufhören will, muß fühlen' - schreibt die IPPNW (Vereinigung der Ärzte gegen den Atomkrieg) in ihrer Einleitung zum Siemens-Boykott, an dem sich in Deutschland bereits über 120 Unterstützungsgruppen beteiligen.

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