Andrea Zocher
Im Porträt (aus der PN 1/05)
Aufgewachsen im niederösterreichischen St. Pantaleon nahe Enns, jenem AKW-Standort, der noch vor Zwentendorf zu Fall gebracht werden konnte, wurde Andie der antiatomare Widerstand quasi in die Wiege gelegt. Als Gymnasiastin war sie dann samt Familie bei Demos in Temelin mit dabei.1996 durch ihr Ökologiestudium nach Salzburg verschlagen, wo sie nun als selbständige Biologin und Jus-Studentin lebt, bereichert sie seit rund acht Jahren den Kreis der PLAGEgeister.
Oft werkt Andie bescheiden im Hintergrund - ohne viel Aufhebens. Beispielsweise wenn der PLAGE-Computer wieder mal streikt oder gestalterisch irgendwo Not am Menschen ist. Wer sie aber etwas näher kennt, lernt bald ihre aufgeweckte, kommunikative und humorvolle Art zu schätzen. So ist sie auch gern zur Stelle, wenn ein Infostand nach Betreuung verlangt.
Zusammen mit Freund und PLAGEgeist Peter Machart zeichnet sie zudem für die Unterrichtsmittel und die diesjährige Gedenkausstellung zu Hiroshima und Nagasaki verantwortlich und engagiert sich im PLAGESolarkocherprojekt. Auch die Archivierung der PLAGE-Bibliothek geht auf ihre Mitinitiative zurück.
