| WAS
MAN NICHT ALLES BEACHTEN MUSS...
Nachteil aller
Solarkocher ist es, dass sie zum Kochen Sonne benötigen –
Menschen in Ländern des Südens aber idR am Abend kochen.
Dies ist jedoch nur einer von zahlreichen Gründen, warum es
bei der Verbreitung von Solarkochern (aber auch bei allen anderen
Hilfestellungen im Sinne der „Entwicklungszusammenarbeit“)
wichtig ist mit Bedacht vorzugehen. Was für solares Kochen
in diesen Breiten spricht sind etwa 10 Monate Sonnenschein im Jahr
– denn außerhalb der etwa zwei- bis viermonatigen Regenzeiten
gibt es kaum Niederschläge (vgl. Abb.). Und selbst während
eines Großteils der Regenzeit gibt es genug Sonnenstunden,
um solar zu kochen.
Solarkocher nicht verschenken!
Liefert man also in gutgläubiger Absicht, damit ein gutes Werk
getan zu haben, einen Solarkocher nach Afrika, Indien oder Südamerika,
und gibt (schenkt!) ihn dort einer Familie ohne ein eingehendes
Gespräch über deren Lebensgewohnheiten, dann wird man
unweigerlich Schiffbruch erleiden. Um dies zu vermeiden sollte man
den Bedarf des Kochers feststellen (bzw. erzeugen – s. „Statussymbol“),
dessen Funktionsweise genau erklären und auch für weitere
Fragen bzw. bei auftretenden Problemen zur Verfügung stehen.
Ein kleines Video
(wmv, 2.400 kB) verdeutlicht dir die häufig auftretenden Akzeptanzprobleme.
Wie kann man also der sicherlich hilfreichen und sinnvollen Solarkochertechnologie
zum Durchbruch verhelfen? Heiße
Tipps für die Verbreitung solaren Kochens...
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Abb.: Klimadiagramm von Agra

Video: fehlende
Akzeptanz für Solarkocher
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