| DIE
KOCHKISTE
Dieser Kochertyp
sieht meist aus wie ein Reisekoffer. Am Deckel ist ein Spiegel montiert,
der das Sonnenlicht durch eine möglichst dicht schließende
Glasabdeckung in das Kofferinnere weiterleitet. Der Innenraum ist
schwarz gefärbt und isoliert, um eine möglichst gute Speicherung
der Sonnenwärme zu erzielen. Stellt man nun einen schwarzen
Topf in das Innere, so wird das darin enthaltene Essen gegart (Abb.
2).
Geringe Leistung - geringe Akzeptanz Nachteil des
Box-Kochers ist die eher geringe Leistung, die zu einer mehrstündigen
Kochzeit führen kann und somit nur einen bedingten Vorteil
gegenüber mehrstündigem Brennholzsuchen bietet. Auch das
Frittieren von Speisen, wie es in vielen Ländern des Südens
Brauch ist, ist aufgrund der maximal erreichbaren Temperaturen kaum
möglich. Um entsprechende Temperaturen zu erzeugen, müsste
der Boxkocher groß dimensioniert werden und wird damit relativ
unhandlich. Die Akzeptanz für Kochkisten ist daher eher gering.
So wird immer wieder von einer Zweckentfremdung der Kochkiste als
Aufbewahrungsbox berichtet. Ein kurzes Video
(wmv, 2.400 kB) zeigt dir, wie das in der Realität häufig
aussieht!
In modifizierter
Form eignet sich dieser Kochertyp jedoch ausgezeichnet als solare
Dörranlage! Auch als zusätzliche Kochmöglichkeit
(bspw. für Reis) kann der Boxkocher nützlich sein.
Hier kannst
du noch weitere Kochertypen kennenlernen:
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Abb. 1: die Kochkiste

Abb. 2: schematische Darstellung einer Kochkiste
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