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ÖKOLOGISCHE
PROBLEME
Während
in unseren Breiten die Nutzung von Holz als Energiequelle umweltfreundlich
und sinnvoll ist, kann sie in Ländern des Südens zu Problemen
führen.
Boden wird unfruchtbar - Wüste breitet sich aus Aufgrund der Brennstoffverknappung kommt es dort zu
radikaler Abholzung der verbleibenden Vegetation und damit zu starker
Bodenerosion und Versteppung. Wo früher fruchtbare Gebiete
lagen, breitet sich heute Wüste aus (Abb. 1). Auch durch die Verwendung von Ernterückständen und Tierdung
als Brennholzersatz kommt es zur Verschlechterung der Bodenfruchtbarkeit
.
CO2 kann nicht mehr aufgenommen werden -> Treibhauseffekt Ein weiteres,
wenn auch für die ortsansässige Bevölkerung nicht
vorrangiges Problem, ist die Verstärkung des Treibhauseffektes
durch die Holznutzung. Denn die abgeholzten Wälder wachsen
dort kaum mehr nach – das durch die Verbrennung entstandene
CO2 kann also nicht in gleichem Umfang wieder aufgenommen werden
.
In unseren Breiten ist Holz CO2-neutral
In unseren Breiten hingegen wachsen für jeden entnommen Baum im Schnitt
1 ½ neue nach. Weil diese beim Wachstum wiederum CO2 aufnehmen,
handelt es sich in unseren Breiten um einen weitgehend geschlossen
Kreislauf (vgl. Animation). Holz ist daher CO2-neutral und zählt
zu den erneuerbaren und umweltfreundlichen Energielieferanten.
In
Ländern des Südens hingegen werden pro Jahr und Familie
etwa 4 Tonnen CO2 durch die Brennholznutzung an die Atmosphäre
abgegeben. Im Vergleich zum Treibhausgas-Ausstoß der Industrieländer
ist dies zwar sehr gering, bietet aber eine Möglichkeit Solarkocher
zu finanzieren (vgl. Akzeptanz/Finanzierung).
Es gibt leider noch mehr Probleme:
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Abb. 1: zunehmende Desertifikation
als Folge radikaler Abholzungen
Animation: Brennholznutzung
in unseren Breiten
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