PROBLEMKREISE
Es kratzt in der Lunge...

SOZIALE PROBLEME

Von den zwei Milliarden Menschen, die auf Brennholz angewiesen sind, leben die meisten in den Ländern des Südens. Die oftmals geringe Vegetation macht die Suche nach Brennholz zu einem mühsamen Unterfangen. Zumal vielerorts aufgrund des Waldschwundes nur Totholz gesammelt werden darf - und davon auch nur so viel, wie am Kopf transportiert werden kann (siehe Abb.).

Frauen suchen bis zu 5 Stunden nach Brennholz
Frauen, die traditionell für die Brennholzbeschaffung zuständig sind, müssen täglich bis zu fünfstündige Marathonmärsche auf der Suche nach Brennholz zurücklegen. Bei ihren langen Suchen werden sie immer öfter Opfer von Übergriffen und Belästigungen. In einigen Regionen ist das Sammeln von Brennholz überhaupt illegal und die Frauen sind so auch noch den Launen von Polizisten ausgeliefert.

Keine Zeit für Schulbesuche
Die Kinder der Familien müssen ihre Mütter oft bei der Brennholzsuche unterstützen. Mit ein Grund, warum viele Kinder keine Zeit haben, die Schule zu besuchen. Nicht selten fehlt aber auch schlichtweg das Geld, denn die Frauen haben durch diese (unbezahlte) haushaltsbezogene Arbeitsleistung kaum Zeit, um der Familie zusätzliches Einkommen beizusteuern.

Andere Brennstoffe zu teuer
Nötig wird die Suche nach Brennholz, da andere Brennstoffe für die ländlichen Familien einfach zu teuer sind. So kostet ein Liter Diesel etwa 70 Cent (bei einem Einkommensniveau, das im Schnitt nur 1/10 des mitteleuropäischen beträgt).

Es gibt leider noch mehr Probleme:

 


Abb.: auf der Suche nach Brennholz...

 

 


 

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